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Bedeutung von Zahnersatz

Gesunde Zähne sind nicht nur eine Frage von Kosmetik und Ästhetik; gesunde Zähne und ein funktionsfähiges Gebiss sind eine wesentliche Voraussetzung für eine deutliche Sprache, eine ungehinderte Atmung, eine gesunde Ernährung und damit für den Erhalt unserer Gesundheit.


Mit Hilfe der Zähne wird die Nahrung in der Mundhöhle durch Schneide-, Quetsch- und Mahlbewegungen mechanisch zerkleinert, mit Speichel durchsetzt und in kleinen Portionen für den Schluckvorgang bereitgestellt. Die so vorbereitete Nahrung wird dann im Magen-Darm-Trakt durch die Verdauungssäfte, sog. Enzyme, aufgeschlossen und resorbiert.


Genau genommen beginnt der Verdauungsprozess bereits in der Mundhöhle. Hier wird bei längerem Kauen die in der Nahrung enthaltene Stärke durch ein Speichelenzym, die Amylase, in niedermolekularen Zucker gespalten. Dies ist der Grund dafür, dass zum Beispiel Brot nach längerem Kauen einen süßen Geschmack bekommt.

Hauptverdauungsort der Stärke ist jedoch der Dünndarm. Ist die Kaufunktion infolge einer Erkrankung des Kauorgans - wie zum Beispiel durch Zahnverlust infolge von Karies oder Parodontose - gestört, so werden die Speisen wenig zerkleinert geschluckt. Dies kann zu einer mangelhaften beziehungsweise verzögerten Verdauung führen, einhergehend mit Irritationen des Magen-Darm-Traktes und Bauchbeschwerden.

Mangelerscheinungen durch schlechte Ernährung

Nicht selten sind kranke und unversorgte Zähne oder ein lückenhaftes Gebiss Ursache für eine einseitige Ernährung oder eine Fehl- beziehungsweise Unterernährung, die zu Mangelerscheinungen, bedingt durch zu geringe Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen, führen kann.

Davon sind nicht nur ältere Menschen mit schlechtem Kauorgan betroffen. Das lässt sich am Beispiel einer 22jährigen Patientin zeigen, die mit einer hochgradigen Blutarmut - der Blutfarbstoff war auf die Hälfte der Norm abgesunken - in die Klinik aufgenommen wurde. Bei den laborchemischen Untersuchungen fiel ein hochgradiger Eisenmangel auf. Ursächlich fand sich bei der jungen Frau ein wahrhaft ruinöses Gebiss mit Zahnlücken und kariösen Zähnen. Sie hatte deshalb über lange Zeit keinerlei Fleisch mehr zu sich genommen, diese einseitige Ernährung nicht durch gleichwertige Lebensmittel ausgeglichen und so einen erheblichen Eisenmangel entwickelt.

Zahn als Krankheitsherd

Unabhängig von einer Beeinträchtigung des Kauorgans und deren Folgen durch kranke Zähne kann der kranke Zahn selbst zum Krankheitsherd für den Organismus werden. Kranke, bakteriell besiedelte Zähne können Infektionsherde darstellen, von denen ausgehend es zu Eiterungen und Abszessbildungen im Kieferbereich kommen kann.

Durch das Einschwemmen von Bakterien in die Blutbahn kann es unter bestimmten Bedingungen - zum Beispiel bei Patienten mit künstlichen Herzklappen oder künstlichem Organersatz - zu schweren, lebensbedrohlichen bakteriellen Erkrankungen kommen. Kranke Zähne können unangenehmen Mundgeruch verursachen. Ob kranke Zähne durch mechanische Irritationen der Schleimhäute die Entstehung bösartiger Tumoren von Lippen und Zunge begünstigen - neben den Einflüssen von Tabak und Alkohol - wird immer wieder diskutiert. Ein schlüssiger Beweis liegt hierfür nicht vor.

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