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Unfallbedingte Verletzungen der Zähne

Unfallbedingte Verletzungen der Zähne treten bei Kindern und Jugendlichen zunehmend häufiger auf. Verkehrsunfälle, insbesondere Fahrradunfälle sowie die wachsende Beliebtheit bestimmter Sportarten (Inline-Skating!) tragen wesentlich zu diesem Zuwachs bei.

Durch einen entsprechenden Unfall können komplexe Verletzungen des Gebisssystems hervorgerufen werden, meistens sind unterschiedliche Gewebestrukturen betroffen (Zahnhartsubstanzen, Zahnmark (Pulpa), Zahnhalteapparat (Parodontium) und Kieferknochen).

Im günstigsten Fall kommt es nur zu Schmelzfrakturen. Bei Schmelz-Dentin-Frakturen liegt bereits Zahnbein frei, wodurch es zu einer Infektion des Zahnmarks (Pulpa) kommen kann. In komplizierteren Fällen wird durch die Fraktur der Zahnkrone das Zahnmark (Pulpa) freigelegt. Bei allen Fällen von Frakturen im Bereich der Zahnkrone sollte sich der betroffene Patient unbedingt sofort beim Zahnarzt vorstellen, damit die angemessenen Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden können und der betroffene Zahn erhalten werden kann. Häufig kommt es bei Zahnunfällen auch zum vollständigen Verlust eines Zahnes. Solche Zähne können wieder eingesetzt (replantiert) werden.

Erfolg versprechend ist eine solche Behandlung aber nur dann, wenn die Zeitspanne zwischen dem Verlust des Zahnes und der "Replantation" kurz war. Unfallbedingte Schädigungen der Milchzähne können dazu führen, dass an den bleibenden Zähnen Mineralisationsstörungen mit "hässlichen" Schmelzfleckungen auftreten.

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