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Äpfel - Gesunde Frucht, aber keine Ersatzzahnbürste

Foto: pixabay

Am 11. Januar ist der Tag des deutschen Apfels. Ob frisch vom Baum, im Kuchen oder auch als Mus, Äpfel sind sehr gesund und sollen bei regelmäßigem Verzehr auch Krankheiten vorbeugen, z. B. Herz- und Gefäßkrankheiten, aber auch bei Magen- und Darmproblemen sind Äpfel hilfreich. Sie werden sehr gut vertragen und wirken sogar antibakteriell.

Äpfel sind in Deutschland das beliebteste Obst. Dabei sind Äpfel eigentlich gar keine echten Früchte, sondern nur Schein-Früchte, da sie sich aus den Blütenachsen entwickeln und nicht aus den Fruchtknoten. Und was viele auch nicht wissen, Apfelbäume gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosacea). In Nordeuropa gibt es Äpfel seit etwas mehr als 2.000 Jahren. Sogar in die Bibelinterpretationen von der Vertreibung aus dem Paradies hat er sich hineingemogelt, obwohl im alten Testament nichts von einem Apfel steht. Aber was wäre Schneewittchen ohne Apfel oder ein Herrscher ohne seinen Reichsapfel? Angeblich hat sogar der Dichter Friedrich Schiller den Duft von überreifen Äpfeln in seinem Schreibtisch zur Inspiration genutzt. Man muss ihn also nicht immer essen.

Doch eines kann der Apfel nicht: Die Zahnbürste ersetzen. Wie jedes Obst enthalten Äpfel Fruchtzucker und der begünstigt Karies. Außerdem kann die im Apfel enthaltene Fruchtsäure den Zahnschmelz angreifen. Deshalb gilt zwar, Zähneputzen nicht vergessen, aber nicht direkt nach dem Verzehr, sondern erst nach 30-60 Minuten.

Dennoch: Das herzhafte In-einen-Apfel-beißen steht eindeutig auch für gesunde und kräftige Zähne. 

Ob nun Rosengewächs, Frucht oder Scheinfrucht, für den Genuss ist das egal. Hauptsache er schmeckt und ist gesund. Die meisten Nährstoffe sind übrigens direkt unter der Schale.