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16.08.2016 Kategorie: Pressemeldung

4/2016 Fester Biss und schöne Zähne auch im hohen Alter

Das Kuratorium perfekter Zahnersatz teilt mit: Mundgesundheit ist eine wichtige Basis für ein zufriedenes und gesundes Älterwerden. Zu einem erfüllten Leben gehören feste Zähne und/oder ein funktionstüchtiger Zahnersatz.


Die Gesamtbevölkerung wird älter und die Alten werden jünger. Anfang der 1960er Jahre waren in Deutschland etwa 17 Prozent der Bevölkerung 60 Jahre und älter. Im Jahr 2013 waren es bereits 27,1 Prozent. Für das Jahr 2030 wird erwartet, dass mehr als ein Drittel der Einwohner älter als 60 Jahre ist. Während der Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung wächst, ist zugleich eine Verjüngung festzustellen. Viele Menschen sind heutzutage auch im hohen Alter agil und nehmen aktiv am Leben teil. Sie gestalten ihr Leben bewusst und gesund. Das eigene Wohlbefinden nimmt eine hohe Rolle ein. Dem ist auch vonseiten der Zahnärzte und Dentallabore Rechnung zu tragen. Die Mundgesundheit und der funktionstüchtige Zahnersatz im Alter stehen im Fokus der modernen Zahnmedizin.

Silver-Surfer und Best-Agers
Die eigenen Zähne bis ins hohe Alter erhalten – dieser Wunsch kann in vielen Fällen dank guter präventiver Maßnahmen und umfassender Prophylaxe-Konzepte erfüllt werden. Doch auch wenn Zähne verloren gehen, muss die Lebensqualität nicht eingeschränkt sein. Die vielfältigen Möglichkeiten, die mit einem Zahnersatz geboten werden, lassen für jeden Patienten das optimale Versorgungskonzept zu. „Junge Alte“, „Best-Agers“ oder „Silver-Surfer“, es gibt diverse Bezeichnungen für die neue Generation an Senioren. Zahnärzte und Zahntechniker sind für die Bedürfnisse und Erwartungen der älteren Menschen sensibilisiert. Dank moderner Technologien kann je nach Patientenwunsch und den finanziellen Möglichkeiten ein Zahnersatz hergestellt werden. 

Zahnlücken sollten zeitnah geschlossen werden
Fehlende Zähne können drastische Folgen haben. Noch vorhandene Zähne wandern oder kippen in die Lücke, der Biss verschiebt sich, das Essen und Sprechen werden erschwert. Ein Teufelskreis, der auch gesamtkörperliche Auswirkungen hat. Fehl- und Mangelernährung aufgrund von Zahnlücken oder eines schlechten Zahnersatzes sind oft Auslöser anderer Erkrankungen. Eingeschränkte Ästhetik und Sprechprobleme beeinflussen das Wohlbefinden und können psychische Probleme auslösen. Patienten mit Zahnlücken sollten daher zeitnah den Zahnarzt konsultieren. Gemeinsam mit dem Zahntechniker wird ein adäquater Zahnersatz angefertigt. Ob festsitzende Brücke, abnehmbare Prothese oder Zahn-Implantate – für jeden Patienten kann eine passende Lösung gefunden werden.

Zahnloser Kiefer – na und?
Bei einem zahnlosen Kiefer ist es mit einem gut gefertigten Zahnersatz möglich, uneingeschränkt das Leben zu genießen. Sogenannte Totalprothesen (auch Vollprothesen) ersetzen die natürlichen Zähne. Diese einfache Möglichkeit eines Zahnersatzes ist seit vielen Jahrzehnten bewährt. Bei entsprechender Indikation (z. B. ausreichendem Kieferknochen, hohe Herstellungsqualität) sitzt die Vollprothese fest und sicher im Mund. Ein innovatives Therapiekonzept sind Zahn-Implantate. Kleine Titanschrauben werden in den zahnlosen Kieferkamm eingepflanzt und bilden den Anker für einen neuen Zahnersatz. Der Zahntechniker erstellt ein Imitat der natürlichen Zähne. Dank moderner Materialien entstehen individuelle Prothesen, die sich kaum vom natürlichen Vorbild unterscheiden.

Mundgesund im Alter
Ob natürliche Zähne oder Zahnersatz – eine ordentliche Mund- und Prothesenpflege ist für gesunde Mundverhältnisse vorausgesetzt. Erfolgen eine gute häusliche Mundhygiene und regelmäßige Besuche in der Zahnarztpraxis mit einer professionellen Zahnreinigung, können der feste Biss und das schöne Lächeln bis ins hohe Alter erhalten bleiben.

Das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) engagiert sich dafür, über die Bedeutung eines qualitativ hochwertigen Zahnersatzes im Alter aufzuklären. Als ausgewiesene Expertin für Seniorenzahnmedizin ist die Professorin Ina Nitschke, Master of Public Health (MPH), Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des KpZ.

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