http://www.zahnersatz-spezial.de/ - © Kuratorium perfekter Zahnersatz e.V., Frankfurt am Main

KpZ-Pressekonferenz 2010

"Was macht deutschen Zahnersatz so sicher?"

Donnerstag, 30. September 2010, 12.00 bis 14.00 Uhr, in Hamburg
in den Räumen von Böger Zahntechnik, Waterloohain 6-8


Zahnersatz ist Vertrauenssache. Doch was zeichnet guten Zahnersatz aus und wie können Patienten diesen erkennen? Wie wird Qualität in Deutschland sichergestellt?

Mit seiner diesjährigen Pressekonferenz verbindet das Kuratorium perfekter Zahnersatz erstmals Theorie und Praxis und lädt Sie dazu herzlich ein - in eines der ältesten Dentallabore Deutschlands. Lassen Sie sich von den Referenten in die Welt und die Zukunft der Zahntechnik entführen. Erleben Sie vor Ort, welche Schritte und Maßnahmen erforderlich sind, um Zahnersatz in deutscher Qualität herzustellen, und erkunden Sie in einer Führung durch das Labor die Welt der Zahntechnik.

Infos zum Programm finden Sie im Folgenden - wir freuen uns sehr, wenn unsere Pressekonferenz Ihr Interesse findet! Bitte nutzen Sie den Anmeldebogen für Ihre Fax-Antwort (Download siehe unten).

1. Einführung: "Zahn für Zahn mehr Sicherheit und Qualität"

Zahn ist gleich Zahn? Im Gegenteil! Die Herstellung von sicherem Zahnersatz ist mehr als komplex. Welches sind die Einflussfaktoren? Welche Aufgaben und Verantwortungsbereiche kommen dem Zahnarzt zu, welche dem Dentallabor? Wie werden "Sicherheit", "Qualität" und "Ästhetik" nachprüfbar und reproduzierbar? Und warum ist der Zahntechniker als Gesundheitsberuf mit einer besonderen Zulassungsvoraussetzung versehen?

Referent: Zahntechnikermeister Thomas Lüttke, Inhaber Dentaltechnik Thomas Lüttke in Berlin,1. Vorsitzender des Kuratoriums perfekter Zahnersatz, eröffnet die Pressekonferenz und gibt durch seinen Vortrag eine kurze Einführung in das Thema.

2. "Kunst plus Können plus Kooperation = Qualität"

Perfekter Zahnersatz kann nur entstehen, wenn Patient, Zahnarzt und Zahntechniker effektiv und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Wie kann eine solche Kooperation aussehen? Wie wichtig ist die räumliche Nähe? Und was passiert, wenn diese "Teamarbeit" nicht optimal funktioniert?

Von außen sieht man Zahnersatz kaum an, ob er gut oder schlecht ist. Oder woher er kommt. Und welche Materialien er enthält. Doch die Qualität spielt eine sehr wichtige Rolle, denn schließlich bleibt Zahnersatz über Jahre und nicht selten Jahrzehnte im Mund. Worauf sollten Patienten achten? Worauf können sie achten? Welche Hinweise sprechen für, welche gegen eine hochwertige Qualität? Welche Fragen können Patienten stellen - und wem? Was können sie selbst zur Behandlung beitragen, um mit perfektem Zahnersatz ein gutes Stück Lebensqualität zu erhalten?


Referenten:
Prof. Dr. Hans-Christoph Lauer, wissenschaftlicher Leiter des KpZ und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik ZZMK der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main und Zahntechnikermeister Wolfgang Kohlbach, Inhaber Kohlbach Dental in Kronberg, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des KpZ

3. Seniorenzahnmedizin: Lebensqualität bis ins hohe Alter

Die Anzahl der Senioren in unserer Bevölkerung wächst kontinuierlich. Dank erfolgreicher zahnmedizinischer Prävention können heute viele der älteren Mitbürger noch bis ins hohe Alter mit eigenen Zähnen und mit Zahnersatz kauen, sprechen und lachen.

Doch mit zunehmendem Alter wird der Weg in die zahnärztliche Praxis oft beschwerlicher. Um die Mundgesundheit und die damit verbundene Lebensqualität trotzdem zu bewahren, ist es notwendig, dass die älteren Mitmenschen einen guten Zugang sowohl zu Präventionsleistungen als auch zur Versorgung mit Füllungen und Zahnersatz haben. Prof. Dr. Nitschke macht in ihrem Vortrag deutlich, wie wichtig der direkte Kontakt zwischen Patient, Zahnarzt und Zahntechniker ist:

Nur durch ihn können Änderungen am Zahnersatz - und besonders auch die kontinuierliche Anpassung an die Seh- und Tastfähigkeit seines Trägers - oder eine Neuanfertigung unter altersgerechten Ansprüchen qualitativ hochwertig und zügig vor Ort durchgeführt werden.

Referentin: Prof. Dr. Ina Nitschke, MPH; Zahnmedizinerin und Zahntechnikerin, Leiterin des Bereiches Seniorenzahnmedizin an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde des Universitätsklinikums Leipzig und Leiterin der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin am Zentrum für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde ZZMK der Universität Zürich

4. Mentalitätswandel trifft Megatrend: Gesundheit ist Thema!

Immer mehr Menschen sehnen sich nach Stressfreiheit und Entschleunigung, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Beständigkeit. Es vollzieht sich ein Wertewandel, weg von der "Geiz-ist-geil" -Mentalität hin zu einem Bedürfnis nach Qualität und Vertrauen. In keinem anderen Bereich wird dieser Prozess deutlicher als in der Gesundheitsbranche: Schon heute zeichnet sich der Patient durch ein höheres Gesundheitsbewusstsein aus und strebt verstärkt nach eigenverantwortlichem Körpermanagement.

Diese Entwicklungen münden in die Nachfrage von wirtschaftlich, gesundheitlich und ökonomisch sinnvollen Produkten und Dienstleistungen. Was heißt das für Zahnersatz aus Deutschland? Was müssen Zahnmediziner und Dentallabore tun, um diese Nachfrage zu befriedigen? Was dürfen sie NICHT tun? Was bedeutet in diesem Zusammenhang "Glokalisierung" und warum wird eine wertschätzende Kooperation von Patient, Zahnarzt und Dentallabor immer wichtiger? Die Marketing- und PR-Expertin Dr. Karin Uphoff beschäftigt sich schon lange mit dem Megatrend Gesundheit und zeigt in ihrem Referat auf, auf welche Werte es in Zukunft ankommt.

Referentin: Dr. Karin Uphoff, Leiterin der KpZ-Pressestelle Marburg, PR- und Marketing-Fachfrau, Geschäftsführerin uphoff pr & marketing GmbH

 

Weitere Informationen

Prof. Lehmann

Der ehem. wiss. Leiter gibt Einblicke in die Arbeit des Kuratoriums - speziell in die Beantwortung von Patientenfragen.

 

Pressekontakt

Medienvertreter können sich direkt an die Pressestelle Marburg wenden. Entweder per Email an die Adresse pressestelle@kuratorium-perfekter-zahnersatz.de, gerne aber auch per Telefon an 064 21 / 40 795 - 40.